Pädagogisches Konzept für den Schulhund-Einsatz
am Amos Comenius Gymnasium

Das Amos Comenius Gymnasium in Aachen legt in ihrem Schulprofil neben der Wissensvermittlung einen zusätzlichen Fokus auf die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler. Durch das familiäre Umfeld der Schule und die individuellen Förderungen der Schülerinnen und Schüler, stellt die Schule neben der Familie einen wichtigen Sozialisationsort dar. 

Am Amos Comenius Gymnasium wird diese Herausforderung seit dem Schuljahr 2019/2020 zusätzlich mit der hundegestützten Pädagogik umgesetzt. Hierbei soll ein inklusiver Prozess die Sozialisation in der Schule unterstützen. Verschiedene Studien zeigen, dass die Anwesenheit von Hunden im Schulalltag die Lernatmosphäre nachhaltig verbessern können. Daher wird die pädagogische Arbeit des Amos Comenius Gymnasiums durch den Einsatz eines Schulhundes ergänzt.

Der Hund als Lehrer auf vier Pfoten nimmt jeden Schüler vorurteilsfrei an, eröffnet neue Wege sozialer Interaktionen und gestaltet Schule während seiner Anwesenheit zu einem angenehmeren Lern- und Lebensort.
Heyer & Kloke, 2011, S.162

Bei dem Einsatz eines Schulhundes erfolgt ein systematischer und ritualisierter Einsatz von (ausgebildeten) Hunden in der Schule (vgl. Beetz, 2013). Die Arbeit des Schulhundes und der Einsatz in der hundegestützten Pädagogik erfolgt in einem festen Mensch-Hund-Team und setzt ein sicheres Vertrauensverhältnis voraus. Die Person dieses Mensch-Hund-Team bedarf einer pädagogischen Ausbildung und der eingesetzte Hund wird speziell für den Einsatz mit Menschen sozialisiert und ausgebildet (vgl. ebd.).

Sie können das ausführliche pädagogische Konzept als PDF herunterladen.